Funktionen
Das bekommst du heute
Jede Funktion hier ist in der App enthalten und technisch belegt. Was noch nicht fertig ist, steht weiter unten ehrlich unter „In Arbeit“.
-
Sicher gegen Quantencomputer
Jeder Anruf wird mit einer Kombination aus klassischer und Post-Quanten-Kryptografie verschlüsselt. Was heute aufgezeichnet wird, bleibt auch in zwanzig Jahren geschützt.
-
Metadaten im Mixnet
Anrufe laufen über ein mehrstufiges Mixnet mit konstantem Tarn-Datenstrom, der verbirgt, wer mit wem spricht — und ob du redest oder schweigst. An einem Mehr-Betreiber-Netz, das die Zuordnung selbst uns entzieht, arbeiten wir (siehe Roadmap).
-
Kein Konto, keine Nummer
Kontakte fügst du hinzu, indem ihr einmalig eure QR-Codes scannt — von Angesicht zu Angesicht. Eine Sicherheitsnummer bestätigt, dass niemand dazwischenfunkt.
-
Flüchtige Nachrichten
Kurznachrichten, die nur einmal gelesen werden können und danach sofort aus der App gelöscht werden. Keine Lock-Screen-Vorschau. Jede Nachricht mit eigenem Schlüssel (Forward Secrecy).
-
Erreichbar — oder unsichtbar
Du wirst angerufen, auch bei gesperrtem Telefon — über Apples Push-Dienst, der dabei erfährt, dass und wann du angerufen wirst (nie von wem, nie den Inhalt). Oder du wählst den Hochsicherheitsmodus: kein Push-Dienst, kein Hinweis, dass dich jemand erreichen wollte.
-
Keine Spuren
Hokono führt keine Protokolle — weder auf deinem Gerät noch auf unseren Servern. Keine Anrufliste in der Cloud, keine Verbindungsdaten, nichts zum späteren Auswerten.
-
Zwei PINs — echt & Tarnung
PIN 1 entschlüsselt normal. PIN 2 ist der Notfall-Code: löscht sofort alle echten Kontakte und zeigt unverfängliche Schein-Einträge. Glaubhaft „entsperren“ unter Druck.
-
An dein Gerät gefesselt
Kontaktdaten sind immer verschlüsselt — mit einem Schlüssel aus der Secure Enclave deines iPhones, der es nie verlässt. Eine gestohlene Kopie ist auf keinem anderen Gerät zu knacken.
-
Offen und überprüfbar
Sicherheit, die man nicht nachprüfen kann, ist nur ein Versprechen. Wir legen den vollständigen Quellcode offen (in Vorbereitung), damit Fachleute ihn weltweit auditieren können.
Quelloffen
Vertrauen wird nicht behauptet
Bei einem Anonymitäts-Produkt ist geheimer Code kein Vorteil, sondern ein Vertrauens-Defekt. Wie Signal, Tor und WireGuard legen wir alles offen.
-
Client (App)
iOS-App und Kryptografie unter GPL-3.0-or-later. Jede Sicherheitsaussage ist im Code nachprüfbar; reproduzierbare Builds sind in Arbeit.
-
Infrastruktur (Mixnet)
Mixnet, Gateway und Notifier unter AGPL-3.0-or-later — wer den Dienst betreibt, muss seine Quellen offenlegen. Das fördert ein Mehr-Betreiber-Netz und bessere Anonymität für alle.
Der Wert liegt im Betrieb des Netzes, nicht im Geheimnis des Codes. Self-Hosting bleibt kostenlos — wir verkaufen Betriebsqualität, keine Daten.
Herkunft
Warum „Hokono“?
Der Name Hokono geht auf das japanische hoko (鉾) zurück — einen alten Speertyp, der von der Antike bis ins 14. Jahrhundert in Gebrauch war. Anders als spätere Kriegswaffen war der Hoko vor allem die Waffe der Wächter: Mit ihm wurden Palisaden und Tore verteidigt. Genau dafür steht Hokono — nicht Angriff, sondern Schutz dessen, was dir anvertraut ist: deine Gespräche, deine Worte, deine Privatsphäre. Mit dem Genitivpartikel no (の) gelesen, heißt hoko no wörtlich „des Speers“ — der Satz bleibt bewusst offen. Was der Speer bewacht, ergänzt du selbst.
Im Schriftzeichen 矛 steckt bis heute das japanische Wort für „Widerspruch“ (mujun, 矛盾) — aus der Parabel vom Speer, der jeden Schild durchdringt, und dem Schild, den kein Speer durchdringt. Hokonos Antwort auf dieses Paradox: Post-Quanten-Verschlüsselung, gebaut für die Angriffe von morgen.
Preise
Ein fairer Preis trägt das Netz
Hokono+ trägt den Betrieb des metadaten-schützenden Netzes. 1 Monat gratis, danach ein Abo — garantierte Verfügbarkeit und ein stärkeres, von mehr Verkehr getragenes Anonymitäts-Netz, das allen zugutekommt.
- 1 Monat gratis testen, danach automatisch
- Post-Quanten-Anrufe & flüchtige Nachrichten
- Garantierter, priorisierter Netzzugang
- Konstanter Tarn-Datenstrom — Anrufe im Rauschen
- QR-Pairing, Dual-PIN, Hochsicherheitsmodus
Bezahlung über das Apple-Abo. Apple kennt die Tatsache des Abos — deine Anrufe, Kontakte und Inhalte bleiben Ende-zu-Ende geschützt. Eine anonyme Bezahl-Option ist in Arbeit (siehe unten). Wer ein eigenes Netz betreibt (Open Source), zahlt nichts.
Roadmap
In Arbeit — kommt als Nächstes
Ehrlich getrennt: Diese Funktionen sind geplant und noch nicht in der App. Wir bewerben nur, was wir heute halten können.
- Anonym bezahlen — Rubbelkarten (online oder an der Kasse, bar) und weitere Wege, so anonym wie gesetzlich zulässig; Bezahlung nicht mit der Nutzung verknüpft.
- Volle IP-Blindheit — Zugang über einen unabhängigen Relay-Betreiber, sodass selbst der Netzbetreiber deine IP technisch nie sieht.
- Mehr Geräte & Betreiber — Multi-Device und ein Netz aus mehreren unabhängigen Betreibern für noch stärkere Unlinkability.
FAQ
Häufige Fragen
Was versprecht ihr nicht?
Wir behaupten nicht, „unhackbar“ zu sein — das wäre unseriös. Wer dein entsperrtes Gerät in der Hand hält oder dich zur Herausgabe zwingt, umgeht jede Verschlüsselung; genau dagegen helfen Notfall-PIN und Hochsicherheitsmodus. Wir gehen bis an die Grenzen des technisch und rechtlich Möglichen — und benennen diese Grenzen offen.
Braucht ihr meine Telefonnummer oder E-Mail?
Nein. Es gibt kein Konto und keine Registrierung. Kontakte entstehen nur durch den einmaligen QR-Scan von Angesicht zu Angesicht.
Wie kann ein Abo anonym sein?
Das Apple-Abo ist es bewusst nicht — Apple kennt die Tatsache des Abos. Inhalte und Metadaten bleiben trotzdem Ende-zu-Ende geschützt. Wer Zahlungs-Anonymität braucht, wartet auf die anonymen Bezahlwege (in Arbeit) oder betreibt das quelloffene Netz selbst.
Speichert ihr IP-Adressen?
Wir loggen keine IPs und keine Verbindungsdaten. Damit selbst der Betreiber die IP technisch nie sieht, kommt der Zugang über einen unabhängigen Relay — dieser Schritt ist in Arbeit und wird erst beworben, wenn er steht.
Was sieht Apple, wenn ich angerufen werde?
Damit dein iPhone auch bei geschlossener App klingelt, weckt es Apples Push-Dienst. Dabei erfährt Apple (und unser Push-Server), dass und wann dein Gerät angerufen wird — nicht von wem (der Anruf wird anonym durchs Mixnet ausgelöst) und niemals den Inhalt. Wer auch diese Sichtbarkeit vermeiden will, nutzt den Hochsicherheitsmodus (kein Push-Dienst). Eine Android-/GrapheneOS-Variante ohne diese Einschränkung ist geplant.