Hokono

Sicher telefonieren. Heute. Und in zwanzig Jahren.

Verschlüsselte Sprachanrufe und flüchtige Nachrichten, die selbst künftige Quantencomputer nicht knacken — und bei denen niemand sieht, wer mit wem wann spricht. Ohne Telefonnummer. Ohne Konto. Ohne Spuren.

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Quelloffen · Post-Quanten-Kryptografie · keine Logs auf Gerät und Server

Stand: 11. Juni 2026

Das bekommst du heute

Jede Funktion hier ist in der App enthalten und technisch belegt. Was noch nicht fertig ist, steht weiter unten ehrlich unter „In Arbeit“.

  • 🔐

    Sicher gegen Quantencomputer

    Jeder Anruf wird mit einer Kombination aus klassischer und Post-Quanten-Kryptografie verschlüsselt. Was heute aufgezeichnet wird, bleibt auch in zwanzig Jahren geschützt.

  • 🕵️

    Unsichtbare Metadaten

    Anrufe laufen über ein mehrstufiges Mixnet mit konstantem Tarn-Datenstrom. Niemand auf dem Weg — auch wir nicht — erkennt, wer mit wem spricht oder ob du redest oder schweigst.

  • 📵

    Kein Konto, keine Nummer

    Kontakte fügst du hinzu, indem ihr einmalig eure QR-Codes scannt — von Angesicht zu Angesicht. Eine Sicherheitsnummer bestätigt, dass niemand dazwischenfunkt.

  • 💬

    Flüchtige Nachrichten

    Kurznachrichten, die nur einmal gelesen werden können und danach sofort aus der App gelöscht werden. Keine Lock-Screen-Vorschau. Jede Nachricht mit eigenem Schlüssel (Forward Secrecy).

  • 📞

    Erreichbar — oder unsichtbar

    Du wirst angerufen, auch bei gesperrtem Telefon. Oder du wählst den Hochsicherheitsmodus: kein Push-Dienst, kein Hinweis, dass dich jemand erreichen wollte.

  • 🧾

    Keine Spuren

    Hokono führt keine Protokolle — weder auf deinem Gerät noch auf unseren Servern. Keine Anrufliste in der Cloud, keine Verbindungsdaten, nichts zum späteren Auswerten.

  • 🆘

    Zwei PINs — echte & Tarnung

    PIN 1 entschlüsselt normal. PIN 2 ist der Notfall-Code: löscht sofort alle echten Kontakte und zeigt unverfängliche Schein-Einträge. Glaubhaft „entsperren“ unter Druck.

  • 🔒

    An dein Gerät gefesselt

    Kontaktdaten sind immer verschlüsselt — mit einem Schlüssel aus der Secure Enclave deines iPhones, der es nie verlässt. Eine gestohlene Kopie ist auf keinem anderen Gerät zu knacken.

  • 🔎

    Offen und überprüfbar

    Sicherheit, die man nicht nachprüfen kann, ist nur ein Versprechen. Hokono ist quelloffen und kann von Fachleuten weltweit auditiert werden.

Quelloffen — weil Vertrauen nicht behauptet wird

Bei einem Anonymitäts-Produkt ist geheimer Code kein Vorteil, sondern ein Vertrauens-Defekt. Wie Signal, Tor und WireGuard legen wir alles offen.

  • Client (App)

    iOS-App und Kryptografie unter GPL-3.0-or-later. Reproduzierbar baubar, jede Sicherheitsaussage im Code nachprüfbar.

  • Infrastruktur (Mixnet)

    Mixnet, Gateway und Notifier unter AGPL-3.0-or-later — wer den Dienst betreibt, muss seine Quellen offenlegen. Das fördert ein Mehr-Betreiber-Netz und bessere Anonymität für alle.

Der Wert liegt im Betrieb des Netzes, nicht im Geheimnis des Codes. Self-Hosting bleibt kostenlos — wir verkaufen Betriebsqualität, keine Daten.

Warum „Hokono“?

Der Name Hokono geht auf das japanische hoko (鉾) zurück — einen alten Speertyp, der von der Antike bis ins 14. Jahrhundert in Gebrauch war. Anders als spätere Kriegswaffen war der Hoko vor allem die Waffe der Wächter: Mit ihm wurden Palisaden und Tore verteidigt. Genau dafür steht Hokono — nicht Angriff, sondern Schutz dessen, was dir anvertraut ist: deine Gespräche, deine Worte, deine Privatsphäre. Mit dem Genitivpartikel no (の) gelesen, heißt hoko no wörtlich „des Speers“ — der Satz bleibt bewusst offen. Was der Speer bewacht, ergänzt du selbst.

Im Schriftzeichen 矛 steckt bis heute das japanische Wort für „Widerspruch“ (mujun, 矛盾) — aus der Parabel vom Speer, der jeden Schild durchdringt, und dem Schild, den kein Speer durchdringt. Hokonos Antwort auf dieses Paradox: Post-Quanten-Verschlüsselung, gebaut für die Angriffe von morgen.

Preise

Hokono+ trägt den Betrieb des metadaten-sicheren Netzes. 1 Monat gratis, danach ein Abo — garantierte Verfügbarkeit und eine größere Anonymitätsmenge, die allen zugutekommt.

Hokono+ · 1 Monat gratis
19,99 € / Monat · oder 199,99 € / Jahr (rund 2 Monate günstiger)
  • 1 Monat gratis testen, danach automatisch
  • Post-Quanten-Anrufe & flüchtige Nachrichten
  • Garantierter, priorisierter Netzzugang
  • Größere Cover-Cohort — bessere Anonymität
  • QR-Pairing, Dual-PIN, Hochsicherheitsmodus

Bezahlung über das Apple-Abo. Apple kennt die Tatsache des Abos — deine Anrufe, Kontakte und Inhalte bleiben Ende-zu-Ende geschützt. Eine anonyme Bezahl-Option ist in Arbeit (siehe unten). Wer ein eigenes Netz betreibt (Open Source), zahlt nichts.

In Arbeit — kommt als Nächstes

Ehrlich getrennt: Diese Funktionen sind geplant und noch nicht in der App. Wir bewerben nur, was wir heute halten können.

  • Anonym bezahlen — Rubbelkarten (online oder an der Kasse, bar) und weitere Wege, so anonym wie gesetzlich zulässig; Bezahlung nicht mit der Nutzung verknüpft.
  • Volle IP-Blindheit — Zugang über einen unabhängigen Relay-Betreiber, sodass selbst der Netzbetreiber deine IP technisch nie sieht.
  • Mehr Geräte & Betreiber — Multi-Device und ein Netz aus mehreren unabhängigen Betreibern für noch stärkere Unlinkability.

Häufige Fragen

Was versprecht ihr nicht?

Wir behaupten nicht, „unhackbar“ zu sein — das wäre unseriös. Wer dein entsperrtes Gerät in der Hand hält oder dich zur Herausgabe zwingt, umgeht jede Verschlüsselung; genau dagegen helfen Notfall-PIN und Hochsicherheitsmodus. Wir gehen bis an die Grenzen des technisch und rechtlich Möglichen — und benennen diese Grenzen offen.

Braucht ihr meine Telefonnummer oder E-Mail?

Nein. Es gibt kein Konto und keine Registrierung. Kontakte entstehen nur durch den einmaligen QR-Scan von Angesicht zu Angesicht.

Wie kann ein Abo anonym sein?

Das Apple-Abo ist es bewusst nicht — Apple kennt die Tatsache des Abos. Inhalte und Metadaten bleiben trotzdem Ende-zu-Ende geschützt. Wer Zahlungs-Anonymität braucht, wartet auf die anonymen Bezahlwege (in Arbeit) oder betreibt das quelloffene Netz selbst.

Speichert ihr IP-Adressen?

Wir loggen keine IPs und keine Verbindungsdaten. Damit selbst der Betreiber die IP technisch nie sieht, kommt der Zugang über einen unabhängigen Relay — dieser Schritt ist in Arbeit und wird erst beworben, wenn er steht.